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Mai 2024: Deep Fakes
Weiterhin möchten wir Sie über ein Betrugsszenario informieren, bei dem z.B. Sie, unsere Kunden oder jegliche sonstige Dritte geschädigt werden können.
In Hongkong soll es zu einem Schaden (w/ Deep Fake) von ca. 24 Millionen Euro gekommen sein. Durch Mithilfe künstlicher Intelligenz sollen Stimmen imitiert und Gesichter in Videos ersetzt worden sein.
Sollte Ihnen ein Betrugsfall bekannt sein, bei denen die ABN AMRO Deutschland oder aber Bethmann HAL involviert ist, informieren Sie bitte uns Bitte über die nachfolgenden Link. Wir setzen uns schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung.
Was ist Deep Fake?
Deep Fakes sind realistisch wirkende Medieninhalte (Foto, Audio, Video usw.), die durch Techniken der künstlichen Intelligenz abgeändert, erzeugt bzw. verfälscht worden sind.
Was sind Deepfakes?
- Face-Swap: Der Klassiker – hier wird das Gesicht einer Person in einem Bild oder Video durch das Gesicht einer anderen Person ersetzt.
- Audio-Deepfake: Die Stimme einer Person wird synthetisch nachgestellt.
- Puppet-Master: In einem Video wird die Mimik und Kopfbewegung der gezeigten Person manipuliert.
Wie erkenne ich Deep Fake?
- Ein mögliches Indiz für eine Fälschung ist eine schlechte Qualität. Fake Videos funktionieren am besten in geringer Auflösung, denn hinter der schlechten Qualität lässt sich viel verstecken, was bei besserer Auflösung sofort auffallen würde.
- Achten sollte man außerdem auf die Mund- und Augenpartie, denn die beweglichen Gesichtsbereiche sind am schwierigsten zu verändern. Sieht der Mund beim Sprechen etwa seltsam oder das Blinzeln der Augen unnatürlich aus, könnte das ebenfalls ein Indiz sein.
- Auch die Übergänge vom Gesicht zu den Haaren, zum Hals oder zur äußeren Umgebung beziehungsweise dem Hintergrund können Hinweise auf eine Fälschung liefern, etwa wenn die Ränder ausgefranst oder unpassend wirken.
- Weitere Dinge, auf die man achten kann: Passt das Gesicht zum Körper? Und stimmen Gestik und Körperhaltung mit der Mimik überein?
Achten Sei bei Übermittlungen von Video-, Sprachinformationen durch Ihre Geschäftspartner darauf, ob es Hinweise auf vorgenannte Sachverhalte geben könnte. Überprüfen Sie die Herkunft der Quelle.
Schwieriger wird es, will man die künstlich erzeugte Person in einer Live-Sitzung auftreten lassen, denn ein künstlich erzeugtes Bild mit einer ebenso erzeugten Stimme soll in einem Format auftreten, das eine direkte Reaktion erfordert. Technisch ist es nicht unmöglich. Von daher gilt auch hier Achtsamkeit.